GSB 7.1 Standardlösung

Schluss mit Alkohol und Medikamenten

Stefan und Lena kämpfen sich in der Fachklinik Eußerthal zurück ins Leben

Stefan verlor durch seine Alkoholsucht seinen Führerschein und seine Arbeit. In Eußerthal bereitet er sich auf die Rückkehr in das Berufsleben vor. Lena nahm bei der Arbeit Medikamente, um leistungsfähig zu bleiben - bis sie gar nicht mehr konnte. In der Klinik findet sie wieder zu sich selbst.

Ein Mann mit einem weißen T-Shirt und ausgebreiteten Armen blickt von oben auf Wald und ein Gebäude. Test Endlich wieder selbstbestimmt Leben. Quelle: Adobe Stock

Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Wenn Sie alkoholsüchtig sind oder abhängig von Medikamenten, sind Sie bei uns in den richtigen Händen. Wie Stefan können Sie es mit uns schaffen, abstinent zu werden. Wie Lena können Sie mit uns lernen, Ihre seelischen Schmerzen zu heilen und nicht mehr mit Medikamenten zu betäuben. Wir gehen mit Ihnen den schweren Weg in ein suchtmittelfreies Leben.

Stefans Erfolgsgeschichte: Den Warnschuss gehört

Stefan, 43, trank heimlich zu Hause. In seiner Werkstatt entdeckte seine Ehefrau immer wieder Bierflaschen. Wenn sie ihn darauf aufmerksam machte, versprach er jedes Mal: "Ich höre mit dem Trinken auf." In der Kneipe trank er nach der Arbeit regelmäßig vier bis fünf Bier. Meist auch ein paar Schnäpse. So kannte er es von seinem Vater, der viel zu jung verstarb.

Doch erst ein Autounfall rüttelte Stefan wach: Führerschein und Arbeitsplatz waren weg. Er ging zu einer Suchtberatungsstelle, machte einen Entzug und kam danach zur Entwöhnung in die Fachklinik Eußerthal.

Im Gespräch mit den Ärzten wird ihm bewusst, wie schwer ihm der übermäßige Alkohlkonsum bereits zugesetzt hat. Und wie er in die Sucht gerutscht ist. Auch seine Ehefrau wird in die Therapie eingebunden: Sie kommt zum Angehörigenseminar. Das Paar beschließt, nach dem Klinikaufenthalt gemeinsam eine Suchtberatungsstelle und Selbsthilfegruppen zu besuchen. Stefan setzt alles daran, seinen Führerschein wieder zu bekommen, den er für seine Rückkehr ins Berufsleben braucht. Außerdem macht er während der Reha ein integriertes Betriebspraktikum. Denn er will wieder Verantwortung für sein Leben übernehmen.

Eine Frau mit Pferdeschwanz und schwarzer Bluse blickt auf eine bewaldete Hügellandschaft und reckt beide Arme in die Höhe. Lena Entspannen und zur Ruhe kommen: Beim Laufen im Wald. Quelle: Adobe Stock

Lenas Erfolgsgeschichte: Gestärkt zurück ins Berufsleben

Lena, 36, nahm auf der Arbeit fast stündlich Medikamente. Sie wollte ihren seelischen Schmerz betäuben und alles perfekt machen. Sie fürchtete die Kritik ihres Arbeitgebers und ihrer Eltern, konnte nur schwer entspannen. Seit der Kindheit litt sie unter Migräneanfällen. Sie hatte Angst, im Berufsleben krank zu werden, auszufallen und aufzufallen. Doch das Gegenteil trat ein: Lena konnte sich nur noch schwer konzentrieren, ihre Motivation schwand dahin. Angst bestimmte ihr Leben. Sie entwickelte zwanghaftes Verhalten wie häufiges Händewaschen. Schließlich fällt sie lange aus - und stellte sich in der Reha ihren Ängsten.

Die Gespräche mit den Ärzten und die Sporttherapie in der Reha tun Lena gut. Sie läuft viel im Wald. Migräneanfälle hat sie hier keine. Sie will ihre Freizeit wieder aktiv nutzen, ihre kreative Seite wieder zulassen. Nach der Klinik will sie sich mehr um ihre seelischen Schmerzen kümmern, eine Terapie machen. Die Rückkehr ins Berufsleben wird sie behutsam angehen, die Arbeitszeit allmählich steigern - so wie es ihren Bedürfnissen entspricht.

Zusatzinformationen

Portraitfoto von Doris Braun
Doris Braun - Sozialtherapeutin Sucht
[Quelle:: Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz]

Doris Braun ist einer der Ansprechpartner für unsere alkohol- und medikamentenabhängigen Patientinnen und Patienten.

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