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Eine Ära der gemeinsamen betrieblichen Suchtprävention geht zu Ende
Am 28. Januar 2009 fand in der Fachklinik Eußerthal eine kleine Feierstunde am Nachmittag statt.
Die Gäste der Klinikleitung waren Yvonne Strathmann, Sozialberaterin der Daimler AG am Standort Mannheim und der ebenfalls dort tätige Werksarzt Markus Hoffmann.
Yvonne Strathmann übernahm im Jahr 2000 die Seminarleitung der Betrieblichen Suchtprävention, dabei wurde sie in den letzten vier Jahren von Nikolaus Lange, dem leitenden Diplom-Psychologen der Fachklinik Eußerthal unterstützt. Die beiden folgten damit einer über zwanzigjährigen Tradition der Betrieblichen Suchtprävention der Daimler AG in Zusammenarbeit mit der Fachklinik Eußerthal. Die Besonderheit der präventiven Arbeit bestand vor allem darin, dass die Führungskräfte der Daimler AG während des Seminares die Möglichkeit erhielten, sich gemeinsam mit Patienten über den Umgang mit suchmittelauffälligen Mitarbeitern im Betrieb auseinander zu setzen. Da die Führungskräfte der Daimler AG bei ihrem zweitägigen Seminar in der Fachklinik übernachteten, gab es auch Gelegenheit, über den Seminartag hinaus bei gemeinsamen Gesprächen am Abend den Kontakt zu den Patienten zu vertiefen. Nicht selten wurden diese Kontakte über die Veranstaltung hinaus aufrechterhalten.
Nun ging diese langjährige Tradition zu Ende, da die Daimler AG eine zentralisierte Form der Seminarkonzepte in ihrem Haus umsetzt, was u.a. auch zu einer Standardisierung der Suchtpräventionsarbeit der Daimler AG führte und individuelle Seminarkonzepte ausschließt.
Yvonne Strathmann und Markus Hoffmann bedankten sich bei Christian Gorgs, dem Kaufmännischen Direktor, sowie bei Arthur Günthner, dem Ärztlichen Leiter der Fachklinik Eußerthal, für die langjährig gute Zusammenarbeit.